Rechnungswesen Buchführung

Man mag es nicht glauben, aber schon im Mittelalter wurde in Italien Aufzeichnungen über wirtschaftliche Vorgänge getätigt. Heutzutage ist das System der doppelten Buchführung noch immer unverändert gültig. Auch durch die moderne Computerwelt hat sich daran nicht geändert.

Als Buchführung bezeichnet man die in Zahlenwerten vorgenommene, lückenlose, zeitliche und sachlich geordnete Aufzeichnung aller Geschäftsvorgänge in einer Unternehmung aufgrund von Belegen. Die Buchführung ist eine Dokumentation und Informationsquelle für die Geschäftsleitung und dient außerdem dazu die vorgeschriebenen  gesetzlichen Bestimmungen von Behörden nachzukommen. Diese Behörden z. B. das Finanzamt, Zoll, Arbeitsamt, Rentenversicherungen, Berufsgenossenschaften, Krankenkassen usw., haben jederzeit das Recht die Buchführung zu überprüfen. Nach Handels- und Steuerrecht wird die Pflicht zur Buchführung festgelegt, ebenso die Beschaffenheit der Buchführung, welche nach den Grundsätzen der ordnungsmäßiger Buchführung (GOB) erfolgen muss.