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Jürgen Schulz Dozent – Lehrer – Coach

Was ist ein Dozent und was bedeutet AEVO

Ein Dozent, der Begriff stammt ais dem 18. Jahrhundert und entlehnt sich dem Partizip Präsens „lehren, unterrichten“, ist eine Person, die an Hochschulen und Bildungsinstituten des Tertiär- oder Quartärbereichs unterrichtet bzw. lehrt.

Zu den Dozenten an Hochschulen zählen vor allem

  • Professoren
  • Privat-Dozenten
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter
  • Lehrbeauftragte

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Dozenten außerhalb von Hochschulen

Dozenten, die außerhalb von Hochschulen tätig sind, arbeiten entweder für Berufskammern, Fachakademien bzw. Fachschulen, Berufsakademien, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien oder bei privaten Bildungsträgern und als Volkshochschullehrer. Oft unterrichten Praktiker aus Unternehmen oder Führungskräfte auch ohne Lehrausbildung. Bei Ausbildung in technischen Bereichen kommen oft Meister oder Dozenten mit besonderer Lebenserfahrung zum Einsatz.

Für Dozententätigkeiten, die von der Bundesagentur für Arbeit über private Bildungsträger abgerechnet werden, wird grundsätzlich eine Ausbildereignungsprüfung (AEVO) verlangt. Im Allgemeinen haben Dozenten an privaten Bildungseinrichtungen, an denen qualifizierte Abschlussprüfungen abgelegt werden (z.B. bei Umschulungen), eine höhere Qualifikation als Volkshochschuldozenten in freien Seminaren.

Privatdozenten sind als Hochschullehrer selbständig und allein verantwortlich zur akademischen Lehre berechtigt. In den Bundesländern Bayer, Berlin und Hamburg wird zwischen Lehrbefähigung und Lehrberechtigung unterschieden. Die Habilitation umfasst die Lehrbefähigung, die Hochschullehrerschaft muss separat beantragt werden.

Dann gibt es noch Lehrer für Fachpraxis

Das sind Lehrer an berufsbildenden Schulen die auf praktische Aspekte der Unterrichtsfächer spezialisiert sind. Der Unterricht in fachpraktischen Fächern findet neben der Ausbildung im Klassenzimmer auch in Lehrwerkstätten, Schulküchen oder Übungsbüros statt. Die Befähigung zum Unterrichten an öffentlichen Schulen erwirbt man in der Regel durch ein Hochschulstudium. Für bestimmte Fächer werden jedoch bevorzugt Fachkräfte aus der Praxis bevorzugt.

Hier gilt als Zusatzvoraussetzung, die in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt sind, das einige Jahre Berufserfahrung und meist der mittlere Bildungsabschluss als Mindestmaß vorausgesetzt wird. Zu den Hauptaufgaben zählen die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Unterricht, das Erstellen, Korrektur und Bewerten von Prüfungsarbeiten, sowie beratende Tätigkeit.

Das Aufgabengebiet dieser Lehrer hängt auch davon ab wo und welche Berufsrichtung die Ausbildenden erhalten, ob an

  • Wirtschaftsschulen
  • An Berufschulen
  • An Hauswirtschaftsschulen

Wenn Sie in meinen beruflichen Werdegang schauen werden Sie feststellen das ich bereits seit 1973 als Lehrbeauftragter – Dank vieler Qualifikationen, darunter Unterrichtsleiter – bei der Deutschen Reichsbahn (heute Deutsche Bahn) tätig sein durfte. Während dieser Zeit wurden Lehrlinge und Erwachsene mit Erfolg ausgebildet. Es erfolgte die Delegierung zum Studium Ökonom.

Berufliche Fachpraxis erfolgte in kleinen Schritten, empor gearbeitet vom Buchhalter zum Steuerfachgehilfen, Bilanzbuchhalter und seit 1989 in beratender Funktion für kleine und mittlere Betriebe einschließlich Hilfeleistungen in verschiedenen Fachbereichen. Im Jahr 2000 nochmals bei der IHK Berlin die Ausbildereignungsprüfung – den Nachweis über berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse – erfolgreich absolviert.